Größe (cm): 50x65
Preis:
Verkaufspreis€237,95 EUR

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Von Hand gemalt, nicht gedruckt
Ein professioneller Künstler malt es in Öl auf Leinwand, Pinselstrich für Pinselstrich.

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Beschreibung

Das Gemälde zeigt den Sommer als arbeitsreichen Tag auf dem Land, den die Menschen gemeinsam verbringen. Im Vordergrund verteilt sich eine Gruppe von Bauern zwischen Schafen, Lämmern, Körben, Schalen und Gefäßen, während eine sitzende Frau und mehrere gebeugte Gestalten ihre Aufmerksamkeit den unmittelbar anstehenden Aufgaben widmen. Links steht ein bärtiger Mann neben einem großen Rind und einem hölzernen, mit Heu oder Erntegut beladenen landwirtschaftlichen Wagen. Weiter hinten versammeln sich weitere Arbeiter um den Wagen und die ländlichen Gebäude; im Hintergrund sind Häuser mit Strohdächern, Bäume, sanft gewellte Felder und Berge zu sehen. Die Szene reicht bis zum Abendhimmel, dessen goldenes Licht mit den dunklen Tönen des Bodens und der Vegetation kontrastiert.

In der europäischen Tradition der Darstellungen der Jahreszeiten wird der Sommer häufig mit dem Wachstum der Feldfrüchte, landwirtschaftlicher Tätigkeit und der Fülle der Erde in Verbindung gebracht. Hier wird diese Vorstellung nicht in einer einzelnen Episode ausgedrückt, sondern durch ein vielstimmiges Bild von Arbeit, Versorgung und Gemeinschaft. Menschen und Tiere teilen sich den landwirtschaftlich genutzten Raum: Die Herde, das Rind und der Wagen veranschaulichen den Zusammenhang zwischen Viehhaltung, Transport und Feldarbeit. Die Gebäude und Gerätschaften erweitern die Lesart um das häusliche Leben, sodass der Sommer als eine Jahreszeit erscheint, die sowohl die Arbeit im Freien als auch die alltäglichen Aufgaben der Gemeinschaft prägt.

Die Ansammlung von Figuren auf verschiedenen Bildebenen macht die bäuerliche Tätigkeit zur zentralen Aussage des Werks. Die im unteren Bildbereich gruppierten Schafe sorgen für einen geschlossenen, ruhigen Rhythmus, während der Wagen deutlich auf die landwirtschaftliche Arbeit und den Transport der Ernte verweist. Körbe, Töpfe und Schalen rücken die Szene in die Nähe konkreter Handlungen des Vorbereitens, Aufbewahrens und Verteilens der Erzeugnisse vom Feld. Die sitzende Frau, das zu ihr geneigte Kind oder der junge Mann und der stehende Mann bilden auf der rechten Seite eine kleine Gruppe, in der die Figuren miteinander interagieren; ihnen gegenüber bringen die Herde und die Arbeiter auf der linken Seite die Komposition ins Gleichgewicht. Die offene Landschaft verbindet diese einzelnen Tätigkeiten mit einem umfassenderen Naturkreislauf.

Formal ist das Gemälde als dicht bevölkerter horizontaler Streifen angelegt, der durch die Überlagerung der Bildelemente an Tiefe gewinnt. Die Tiere und Gerätschaften im Vordergrund lenken den Blick zum Wagen und den Arbeitern in der Mitte und von dort weiter zu den Häusern, Bäumen und fernen Bergen. Brauntöne, Olivgrün und Ocker vereinheitlichen das Gelände, während die gedämpften Rottöne der Kleidungsstücke zwischen den Schatten visuelle Akzente setzen. Das Dämmerlicht konzentriert sich am Horizont und modelliert einige Figuren und Tiere mit gelben Lichtreflexen. So entsteht ein allmählicher Übergang zwischen dem arbeitsreichen Vordergrund und der fernen Ruhe der Landschaft. Der Kontrast zwischen Detailfülle und Ferne ermöglicht es, die Szene mit dem Blick zu durchwandern, ohne ihre Struktur aus den Augen zu verlieren.

Diese Vielfalt an Figuren, Tieren, Alltagsgegenständen und Landschaft steht in Verbindung mit der Bildsprache, für die Francesco Bassano bekannt ist: bevölkerte, dynamische Kompositionen, die dem Landleben und der Farbvielfalt ihrer Elemente besondere Aufmerksamkeit schenken. Das zeigt sich auch in seinem Gemälde Sommer, in dem das saisonale Thema zu einem ganzheitlichen Seherlebnis wird: Man betrachtet nicht nur ein beleuchtetes Feld, sondern ein Geflecht aus Handlungen, Fürsorge und Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Landschaft. Sehenswert ist, wie der Wagen die Bildebenen gliedert und wie das Licht des Tagesendes die verschiedenen Arbeiten in einem einheitlichen Farbton zusammenführt. In dieser Verbindung von Fülle, Arbeit und Landschaft liegt die erzählerische Kraft des Werks.

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