Größe (cm): 45x65
Preis:
VerkaufspreisCHF 208.00

Unser Versprechen

Von Hand gemalt, nicht gedruckt
Ein professioneller Künstler malt es in Öl auf Leinwand, Pinselstrich für Pinselstrich.

Passend für Ihre Wand
Sie brauchen eine andere Größe? Wir malen es genau nach Maß. Schreiben Sie uns per WhatsApp an +44 7412 836108 oder an info@kuadros.com.

100 % Zufriedenheitsgarantie
Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes, damit Sie es freigeben oder Anpassungen wünschen können.

Beschreibung

Das Gemälde zeigt eine dörfliche Szene zu Ehren des heiligen Martin, die sich als lebhafte Zusammenkunft im Freien entfaltet. Eine Menschenmenge aus Männern, Frauen und Kindern füllt den Weg und den Platz im Vordergrund, zwischen Pferden, Wagen, Hunden, Körben und Gepäckstücken. Links steht ein weißes oder hellgraues Pferd neben einem hölzernen Gefährt, während sich weitere Pferde und Gestalten in der Mitte versammeln. Die ländlichen Häuser aus Holz und Ziegeln mit ihren sehr steilen Dächern bilden den Hintergrund dieses gemeinschaftlichen Treibens. Jenseits des Dorfes erstrecken sich Felder und eine Baumreihe unter einem weiten Himmel, über den leuchtende Wolken und kleine Vögel ziehen.

Der Titel verweist auf Martin von Tours, einen christlichen Heiligen, dessen Fest traditionell am 11. November gefeiert wird. In zahlreichen Gemeinschaften ist dieser Tag mit Zusammenkünften, Märkten und ländlichen Festen verbunden. Hier richtet sich die Aufmerksamkeit nicht auf eine vom Heiligen geprägte hagiografische Episode, sondern auf das Gemeinschaftsleben rund um das Fest: die Bewegung der Tiere, die Begegnungen der Bewohner und die Menschenansammlung vor den Häusern. So verwandelt das Werk einen religiösen Bezug in eine umfassende Darstellung der Dorfgemeinschaft, in der sich Feierliches und Alltägliches miteinander verbinden.

Pferde, Wagen und landwirtschaftliche Geräte verknüpfen das Fest mit Arbeit, Transport und bäuerlicher Wirtschaft. Sie sind nicht bloß Beiwerk, sondern verleihen der Szene eine praktische Dimension und machen das Leben der Menschen, die sich auf dem Weg versammeln, greifbar. Die in kleinen Gruppen verteilte Menschenmenge verbindet Gespräche, Begegnungen und gleichzeitige Bewegungen. Der offene Raum dient als gemeinschaftlicher öffentlicher Ort, während die Häuser die Szene in einer beständigen Gemeinschaft verankern. Die Deutung als Darstellung des Martinsfestes ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Festlichkeit, Bewegung und Miteinander und nicht aus einem einzelnen Attribut des Heiligen.

Die horizontale Komposition lenkt den Blick vom dichten Figurenband im Vordergrund zum freien Horizont. Der Weg führt den Blick zur Mitte und schafft einen allmählichen Übergang zwischen dem Trubel der Menschenmenge und der Ruhe der weit entfernten Felder. Die Bäume an den Seiten bilden einen natürlichen Rahmen, während die schrägen Dächer diagonale Linien einführen, die der Architektur Dynamik verleihen. Die Palette aus Braun- und Ockertönen, gedeckten Grüntönen, Grau und blassem Blau verbindet Menschen, Tiere und Landschaft in einem sanften Tageslicht. Die kleinen Figurengruppen erzeugen einen nahezu durchgehenden Rhythmus, während die offenen Flächen im Hintergrund Tiefe und Weite vermitteln.

Die Szene entspricht Jan Brueghel dem Älteren und seinem Interesse an detailreichen, bevölkerten Landschaften, der sorgfältigen Beobachtung des ländlichen Lebens und Panoramakompositionen mit zahlreichen Figuren. Das Fest entfaltet sich in vielen kleinen Handlungen: ein wartendes Tier, eine Gruppe im Gespräch, eine voranschreitende Figur oder jemand, der neben seinen Habseligkeiten sitzen bleibt. Der Blick kann vom Pferd im Vordergrund bis zu den Feldern am Horizont über das Gemälde schweifen und dabei entdecken, wie jedes Detail zu einem gemeinsamen sozialen Gefüge beiträgt. Das Gemälde Sankt Martin, dessen Landschaft zu einem wahren Theater des Dorflebens wird.

Haben Sie Fragen zu unseren Ölgemälde-Reproduktionen? Lesen Sie unsere häufig gestellten Fragen.

Das könnte Ihnen auch gefallen

Zuletzt angesehen